1.Streich…

Auch wenn die Krise für viele nur ein Schreckgespenst in den Medien ist, real ist sie schon lange angekommen. Für viele stehen Lohnkürzungen, Kurzarbeit oder Kündigung auf der Tagesordnung.
Der Umgang der Regierung? Konjunkturmaßnahmen. Bezahlt wird das ganze Paket durch Steuern, Entlassungen und Kürzungen im Sozial- und Bildungsbereich und weltweite Ausbeutung.

Bei uns ist die Krise angekommen und wir wehren uns dagegen sie auszubaden

Um auf die Krise und ihre Auswirkungen aufmerksam zu machen, sind heute, Samstag 17. Oktober, 50 Personen in ein Möbelhaus in Fürth eingezogen.
Die AktivistInnen der Initiative „Tatort Alltagskrise“ betraten um 14 Uhr bepackt mit Kartenspielen, Zeitungen, Schildern, Musik, Essen oder im Schlafanzug das Möbelhaus und richteten sich in den verschiedenen „Zimmern“ ein. Während die einen es sich gemütlich machten verteilten andere Flugblätter an die Kunden. Manche reagierten irritiert, andere verstanden den Humor der Aktion und spaßten, dass sie gleich mit einziehen könnten. Nach eineinhalb Stunden holten sich die MitarbeiterInnen des Möbelhauses die Verstärkung von vier Polizisten und forderten wiederholt dazu auf das Gebäude zu verlassen.
Ziel der Aktion war es, auf die sich immer weiter verschärfenden Lebensumstände in Zeiten der Krise aufmerksam zu machen., die Menschen zum nachdenken, hinterfragen und kritisieren anzuregen.
Die Auswirkungen der Krise werden immer deutlicher. Auch das alltägliche Leben wird immer unbezahlbarer. Die Mieten steigen, die Nebenkosten ebenfalls, Kürzungen des kommunalen Haushaltes finden vor allem, im sozialen Bereich statt.

Nachdem das Gebäude friedlich verlassen wurde, bewertet die Initiative die Aktion als vollen Erfolg. Auch in Zukunft sollen öfter kreative Aktionen des zivilen Ungehorsams eine Diskussion um die Fragwürdigkeit des Kapitalismus anstoßen.

Hier der Flyer

Und einige Eindrücke:

Und einfallsreiche Eigeninitiativen…

Wir wollen eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung!
Eine Welt in der nicht Geld das Leben lebenswert macht!

…und der nächste folgt zugleich!




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