Warum Tatort Alltagskrise?

Die Krise ist da, es wird analysiert, diskutiert, auch mal demonstriert aber im Großen und Ganzen kommt wenig Aktionismus von Links zum Thema Krise.
Um konkrete Aktionsideen zu entwickeln, fanden wir es wichtig die Krise auf das herunterzubrechen was sie ist: die Verschärfung der kapitalistischen Verhältnisse. Da sich Kapitalismus und seine Wirkungsweisen tausendfach in unserem Alltag wiederfinden, uns gängeln und unterdrücken, uns die Luft abschnüren und klein halten und das durch die Krise immer deutlicher zum Ausdruck kommt, wollen wir mit „Tatort Alltagskrise“ deutliche Zeichen dagegen setzen.
Uns geht es dabei um medienwirksame, lustige, kreative Aktionen an unterschiedlichen“Tat-Orten“. Die Hemmschwelle sich zu beteiligen soll möglichst gering sein. Wir gehen dabei bewußt über Grenzen und Gesetze. Ziel soll es sein, durch diese Art der Aktionen, die Menschen zum nachdenken, hinterfragen und kritisieren anzuregen. Denn dieses kapitalistische System kann nur überwunden werden, wenn wir endlich aufhören so zu tun, als gäbe es keine Alternative! Nur wenn wir begreifen, das Kapitalismus Hunger, Armut, Krankheit, Ausbeutung, Unterdrückung und Tot bedeutet, können wir anfangen neue Wege zu gehen. Also stehen wir auf und lernen wir wieder zu laufen!

Wenn ihr Ideen, Anregungen oder Kritik habt schreibt uns: alltagskrise@web.de



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